01Erdbebenüberwachung und Gefährdungsbewertung
Permanente oder temporäre seismische Stationen erfassen Bodenbewegungen, lokalisieren Erdbeben und unterstützen Gefährdungsanalysen sowie Ereignisberichte.
02Vulkan- und Geothermieüberwachung
Seismische Netze helfen, vulkano-tektonische Erdbeben, Tremor und fluidbezogene Signale für Vulkanobservatorien, Geothermiefelder und Hochtemperaturregionen zu erkennen.
03Nodale Landarrays
Kompakte nodale Seismometer können in dichten Arrays für passive seismische Messungen, aktive Quellen, mikroseismische Beobachtung und schnelle Feldkampagnen eingesetzt werden.
04Strukturbildgebung und Standortuntersuchung
Breitbandsensoren unterstützen Bildgebung von oberflächennah bis tief, Standortcharakterisierung, Beckenstudien, oberflächennahe Untersuchungen und Ingenieurgeophysik.
05Offshore- und Übergangszonen-Erfassung
OBS- und OBN-Systeme erweitern seismische Beobachtungen vom Land in Küsten-, Flachwasser- und Offshore-Bereiche, in denen herkömmliche Landstationen nicht eingesetzt werden können.
06Geophysikalische Tiefsee-Beobachtung
Meeresbodeninstrumente werden für Langzeitüberwachung am Meeresboden, Studien an Plattengrenzen, Offshore-Erdbebenforschung und marine geodynamische Untersuchungen eingesetzt.
07Überwachung von Reservoiren, Speichern und induzierter Seismizität
Hochempfindliche Instrumente können die Überwachung von Reservoiren, Untergrundspeichern, Bergbau, Geothermieanlagen und anderen Projekten unterstützen, bei denen induzierte Seismizität bewertet werden muss.
08Forschung, Lehre und Instrumententests
Universitäten, Labore und Forschungsinstitute können dokumentierte Instrumentenkonfigurationen für Lehre, Netzexperimente, Kalibrierung und Methodenentwicklung nutzen.